Patello-femoraler Gelenkersatz (Kniescheibengelenksprothese)
Dieser Teilersatz am Kniegelenk ist noch am wenigsten bekannt. Er wird erst seit wenigen Jahren implantiert und hat doch schon große Erfolge gezeigt. Bei einer isolierten Arthrose des Kniescheibengelenks, zum Beispiel nach einem Bruch der Kniescheibe oder nach Operationen an der Kniescheibe, kann mit Hilfe dieser Operation wieder eine schmerzfreie Belastbarkeit und Beweglichkeit des Kniegelenkes hergestellt werden – vorausgesetzt, die anderen Kniegelenksanteile sind alle gesund und ohne arthrotische Veränderungen.
Die Operation verläuft identisch wie bei den anderen Teilgelenkersatzoperationen. Die Kniescheibenrückfläche und die gegenüberliegende Fläche der Oberschenkelrolle, die so genannte Trochlea femoris, werden durch einen künstlichen Anteil ersetzt.
Der Klinikaufenthalt beträgt ebenfalls nur 7 bis 9 Tage, eine Reha-Maßnahme – stationär oder ambulant – schließt sich an, die Belastbarkeit des Kniegelenkes ist nach 6 bis 12 Wochen wieder gegeben.
Die Ärzte des MVZ am Nordbad führen diese Kniegelenksersatz-Operationen in der Sana-Klinik München Solln sowie in der Münchner Privatklinik Josephinum durch. Die Rehabilitation erfolgt in einer geeigneten und vom Patienten auszuwählenden Klinik, für die der jeweilige Kostenträger die Zustimmung und Kostenübernahme erteilen muss.
Texte, Fotos, Video & Copyright: MVZ am Nordbad, München 2011
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